Maria Oriza
María Oriza (Aranda de Duero, 1964) beginnt ihre künstlerische Laufbahn Anfang der 1990er Jahre, stets fokussiert auf die zeitgenössische Bildhauerei, und arbeitet mit Materialien wie Eisen, Beton, Polyester und Steinzeug. Ihre Ausbildung an der Escuela de Cerámica Francisco Alcántara und der Escuela Municipal de la Moncloa in Madrid in den 1980er Jahren gab ihr eine solide technische Grundlage, die sie später auf die Entwicklung einer eigenen Methode anwandte. Dieser Ansatz hat zu unverwechselbaren Werken geführt, in denen die Beziehung zwischen Volumen und Oberfläche eine persönliche Sichtweise der Bildhauerei bietet. 2007 wurde sie zum Mitglied der Internationalen Akademie für Keramik ernannt.
Ihre Arbeit wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und ihre Werke wurden in Spanien, Deutschland, Italien, China, den USA und Chile veröffentlicht.
Ihr Werk
Grundlage ihrer Arbeit ist die Idee der Leere als Behälter des Immateriellen. Diese Konzeption entsteht aus ihrer Art, das Volumen von der Ebene aus zu verstehen und zu konstruieren: Schneiden, Verbinden, Krümmen, Falten und das Erforschen von Symmetrien, Asymmetrien und Wiederholungen.
Jede physische Handlung wirkt sich direkt auf das Material aus, definiert den Fluss der Form und schafft eine eigene Sprache, die dem Werk Inhalt verleiht. Aus dieser Analyse ergeben sich vielfältige symbolische und metaphorische Konnotationen.
Diese Methode, Volumen aus einer Ebene zu erzeugen, ermöglicht es, der resultierenden Leere Bedeutung zu verleihen und die Energie, die zwischen Innen und Außen sowie auf den verschiedenen Oberflächen des Stücks fließt, klar wahrzunehmen.
Auf der Oberfläche wird die Intervention durch Zeichnung, Linien, Netze und Raster zu einem wiederkehrenden Mittel, das die formale Struktur des Volumens sichtbar macht und ihm Einheit und Kohärenz verleiht.
In ihren Installationsarbeiten untersucht Oriza die Besetzung des Raums durch repetitive Elemente und schafft Kompositionen, die an das Wachstum einer abstrakten Natur erinnern. Die Zeichnung auf der Oberfläche verwandelt sich mit der Bewegung des Betrachters und dem Perspektivwechsel, erweitert die Grenzen der Form und bereichert ihre visuelle Lesart.
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Werke von Maria Oriza